Ich liebe die Herausforderung, über völlig unbekannte Themen zu debattieren. Mein Ziel ist es dabei immer, die Wissenslücke in Rekordzeit zu schließen. Da ich mich extrem schnell in neue Gebiete einarbeiten kann, passiert es nicht selten, dass ich am Ende des Gesprächs den Informationsvorsprung meines Gesprächspartners nicht nur aufgeholt, sondern ihn sogar überholt habe. Diskutieren ist für mich die effektivste Form des Lernens.
Beschreibe ein Risiko, das du eingegangen bist, ohne es im Nachhinein zu bereuen.
Als ich 20 Jahre alt war, wagte ich das größte Risiko meines Lebens: Ich entschied mich, mit dem eigenen Auto in den Urlaub nach Griechenland zu fahren – völlig ohne Ersparnisse und nur mit meiner Tuba als „Waffe“ bewaffnet. Mein erstes Spritgeld verdiente ich mir spontan in München, wo ich in einer Bar zum Oktoberfest aufspielte. Das Geld reichte gerade so für die Fahrt bis nach Jugoslawien. Dort angekommen, wurde es direkt spannend: Die Einheimischen wollten, dass ich ein nationales Lied für sie spiele. Sie spielten mir die Melodie vor, und dann war ich an der Reihe, das Ganze auf der Tuba zu interpretieren. Es hat funktioniert! Schließlich kam ich wohlbehalten in Griechenland an. Was als kurzer Urlaub geplant war, wurde zu einem Lebensabschnitt: Ganze 14 Jahre lang hielt ich mich dort mit meiner Musik über Wasser, indem ich griechische Lieder auf der Tuba spielte. Ein Risiko, das ich bis heute keine Sekunde bereue.
Die Despoten auf dieser Erde die die Menschheit in Geiselhaft nehmen
Es macht nervös zu sehen, wie wertvolle Ressourcen und menschlicher Erfindungsgeist in Unterdrückungsapparate fließen, anstatt in die Lösung der großen Fragen unserer Zeit. Die Geiselhaft ist hierbei nicht nur politisch, sondern auch geistig: Sie raubt uns die Freiheit, gemeinsam an einer besseren Welt zu arbeiten
Vielleicht ist diese Nervosität am Ende aber auch ein wichtiger Kompass. Sie ist das Zeichen dafür, dass wir uns nicht mit der Willkür abgefunden haben. Dass der Wunsch nach Freiheit und Selbstbestimmung noch immer lauter ist als das Dekret eines Despoten
Du gehst auf eine Überlandreise. Reist du per Flugzeug, Bahn, Bus, Auto oder Fahrrad?
Für mich kommt eine Reise mit dem Flugzeug oder der Bahn kaum infrage. Als starker Raucher ist mir die Zeit ohne Zigarette in öffentlichen Verkehrsmitteln schlicht zu stressig – der Entzug schlägt da voll durch. Deshalb setze ich lieber auf mein 45-km/h-Auto. Da bin ich mein eigener Chef, auch wenn eine 300 km lange Strecke dann eben mal sechs oder sieben Stunden dauert. Ein schöner Nebeneffekt: Bei einem Verbrauch von nur 3 Litern auf 100 km schone ich dabei ordentlich meinen Geldbeutel
Welche Strategien wendest du an, um mit negativen Gefühlen umzugehen?
Wenn es mal wieder dick kommt, ist Lachen meine erste Verteidigungslinie. Anstatt mich von negativen Gefühlen unterkriegen zu lassen, suche ich bewusst nach der Ironie in der Situation. Ein Lächeln ändert zwar nicht das Problem, aber es ändert definitiv, wie viel Macht das Problem über mich hat. Ein Beispiel:
Ich hatte einen Mordversuch überlebt, bei dem man versucht hatte, mich zu verbrennen. Als ich im Krankenhaus vom Rauchen wieder reingehen wollte, hielt mich der Wachmann wegen der Corona-Regeln auf: „Sie müssen Ihre Maske tragen!“ Ich sah ihn nur an und fragte: „Was soll ich da machen? Ich habe doch noch nicht mal Ohren!
Mit welchem Tier würdest du dich vergleichen und warum?
Ich kenne den Spruch noch von meiner Zeit aus Griechenland der Mensch ist niemals weiß wie ein Engel auch nicht schwarz wie ein Teufel er ist immer grau wie ein Esel
Was ist dein zweiter Vorname? Hat er eine besondere Bedeutung?
Georg Dirk Koch werde aber Dirk genannt was verwirrend ist
Der Name Dirk: Der Volksherrscher Dirk ist eine niederdeutsche Form von Dietrich. Dieser Name wurzelt im Althochdeutschen und setzt sich aus den Begriffen für Volk und mächtig zusammen. Wer diesen Namen trägt, gilt etymologisch als der im Volke Mächtige oder der Herrscher des Volkes. Es ist ein Name, der traditionell mit Führungsstärke und einer engen Verbindung zur Gemeinschaft assoziiert wird. Der Name Georg: Der Drachentöter Georg hat seinen Ursprung im griechischen Wort Georgos. Ursprünglich bezeichnete dies einen Landmann oder jemanden, der die Erde bearbeitet. Seine heutige Kraft bezieht der Name jedoch vor allem aus der Legende des heiligen Georg. Als Bezwinger des Drachen steht er symbolisch für den unerschütterlichen Kämpfer, der das Chaos besiegt und das Gute beschützt. Zusammenfassend: In deinem Namen vereinen sich zwei starke Rollen: Auf der einen Seite der souveräne Anführer durch den Namen Dirk und auf der anderen Seite der mutige Beschützer durch den Namen Georg.